Hund und Stress

Hund und Stress

Hunde sind zahlreichen Stressfaktoren ausgesetzt. Auch bei artgerechter Haltung leben Hunde nun einmal in einer menschengemachten Welt mit unzähligen (unnatürlichen) Reizen – von Silvester-Knallern über Sirenengeheul bis hin zu Fernseh-Flimmern und Verkehrslärm. So vielfältig wie die Ursachen für Stress sein können, so variantenreich kann sich Stress beim Hund auch äußern.

Wenn man merkt, dass es dem eigenen Hund nicht gut geht, man aber sonstige (körperliche) Ursachen ausschließen kann, dann sollte die Gesamtsituation des Tieres hinterfragt werden. „Welchen Belastungen ist er in der letzten Zeit ausgesetzt gewesen?“ „Habe ich selbst viel um die Ohren?“ „Gab es Veränderungen, die meinem Hund gerade zu schaffen machen?“.

Gerade Hunde sind sehr feinfühlige Tiere mit großem Gespür für ihre Umwelt. Sie nehmen häufig schon sehr viel geringere Veränderungen wahr als wir Menschen es tun. Deshalb sollten wir lernen, ein waches Auge für Stressfaktoren aller Art zu entwickeln.

Auslöser für Stress gibt es wohl genauso viele wie es Symptome dafür gibt.

Auch Über- oder Unterforderung können Hunden stark zusetzen. So kann ein volles Programm mit Autofahrt, Spaziergang, Denkspiele, Hundesport etc. ohne ausreichende Ruhephasen genauso ein Stressfaktor sein, wie das Gegenteil. Kein oder zu wenig Auslauf, fehlende geistige Auslastung, kein Kontakt zu Artgenossen, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Jeder Tagesablauf sollte deshalb individuell auf den Hund abgestimmt werden und eine artgerechte Balance aus Beschäftigung und Ruhepausen gefunden werden.

Gerne erfahren Sie in den Trainingsstunden mehr zu diesem meist unterdrückten aber doch so wichtigen Thema – Stress.